Leseprobe
Aus dem Vorwort:
Ein Leben gekennzeichnet durch Leidenschaften, gelebt für Leidenschaften und in sich auch leidenschaftlich gern gelebt: So würde ich als Sohn dieses lange Leben kurz und bündig beschreiben. Hans Jürgen von Hase hat mit dem vorliegenden Werk im hohen Alter noch einmal zur Feder gegriffen, um für die Nachwelt diese inhaltsreichen rund neun Jahrzehnte festzuhalten. Es ist zugleich die Beschreibung eines typischen Farmerlebens in Namibia im 20. Jahrhundert – geprägt ganz maßgeblich von den großen Wirren und Umbrüchen dieser Zeit: Dem Ersten Weltkrieg, der Weltwirtschaftskrise, dem Zweiten Weltkrieg, der schier unermesslich erscheinenden Aufbauphase nach diesem Krieg, aber dann auch der bewusst erlebten Emanzipation Schwarzafrikas bis hin zur Unabhängigkeit Namibias als letzter aller ehemals kolonisierten Nationen Afrikas.
Seine hohe Flexibilität und beständig gepflegte geistige wie körperliche Frische haben es Hans Jürgen von Hase ermöglicht, den jeweils neuen Herausforderungen konstruktive und gestalterische Seiten abzugewinnen. Diese hat er immer zu nutzen gewusst, auch wenn die Zukunft zutiefst finster erschien. Hierin liegt sein eigentliches Vermächtnis für die nachfolgenden Generationen.
Raimar von Hase