Namibia Wissenschaftliche Gesellschaft
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Swakopmund - Der kleine Stadtführer

  • ISBN Nummer:
  • ISBN 978-99916-40-90-7
  • Produkt Name:
  • Swakopmund - Der kleine Stadtführer
  • Autor:
  • Conny von Dewitz
  • Informationen zum Buch:
Kurzbeschreibung:
Ihr idealer Begleiter bei der Erkundung der schönen Stadt Swakopmund, dem historischen Kleinod in der Wüste, an der rauen Atlantikküste gelegen. Ein kurzer Text gibt Ihnen den geschichtlichen Hintergrund. Historische Fotos und Farbfotos der Neuzeit veranschaulichen die Entwicklung des jeweiligen Gebäudes, Denkmals oder Friedhofs. Ausführlich werden auch die verschiedenen Brücken, die in Swakopmund vorhanden sind, beschrieben. Ausgerüstet mit einer Standortbeschreibung und entsprechenden Karten können Sie Ihr Ziel nicht verfehlen.
  • Preis:
  • N$129.00
  • Bestellungen aus Namibia\SADAC:
  • Bestellungen aus Deutschland:

Leseprobe

 

Leseprobe:
Mole
Erbaut: 1898-1903, Grundsteinlegung am 2. September 1899
Architekt: Wasserbaumeister Mönch und Regierungsbaumeister F. Ortloff
Hintergrund: Der Bau eines Hafens hatte höchste Priorität in dem Schutzgebiet. Im November 1895 begannen der Wasserbaumeister Mönch und Landmesser Reich, im Auftrag der Kolonialverwaltung, nach einer geeigneten Stelle zum Bau eines Hafens zu suchen. Nach gründlichen Untersuchungen machte Mönch den Vorschlag, eine steinerne Mole mit einem Leichterhafen zu bauen, welche das Be- und Entladen vereinfachen würde. Am 27. November 1898 kam Regierungsbaumeister Wilhelm Friedrich Ortloff in Swakopmund an und der Bau der Mole konnte beginnen. Als Erstes wurde ein Brunnen gegraben und eine Wasserleitung gelegt. Die Granitsteine zum Bau der Mole wurden in einem etwa 2,5 km entfernten Steinbruch gebrochen und mit einer Feldbahn zur Baustelle gebracht. Ein Pferd und fünf Maultiere zogen die Loren. Die großen Betonblöcke wurden vor Ort gegossen. Am 12. Februar 1903 waren die Bauarbeiten beendet und die 375 m lange Mole wurde feierlich von Friedrich von Lindequist und dem Magistrat von Walvis Bay Herrn F. H. Guthrie eingeweiht. An der Molenspitze befand sich ein etwa 6,5 m hoher Leuchtturm, der während einer Springflut im Mai 1903 weggespült wurde. Im April 1905 musste der Landungsbetrieb durch zu starke Versandung der Mole eingestellt werden.
Heutige Nutzung: Promenade zum Spazierengehen